Musikverein „Arion” 1856 Ensheim e.V.


Am Sonntag, 21. März 2010, fand im Vereins­lokal „5-Jahreszeiten“ in Ensheim die diesjährige Generalver­sammlung statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Peter Hinschberger wurde die Versammlung mit dem Marsch „Petersburger Marsch“ eröffnet. Danach wurden die vorgesehenen Tagesordnungspunkte wie folgt abgehandelt:

Totengedenken, Jahresbericht des Schriftführers Peter Karren, Kassenbericht des Kassenführers Jürgen Wüstner, Bericht der Kassenprüfer durch Steffi Luckas, Entlastung des Kassenfüh­rers, Bekanntgabe des vorläufigen Terminplans für 2010, Lage­bericht des 1. Vorsitzenden Peter Hinschberger, Antrag auf Anpassung der Mitgliedsbeiträge.

Auf Antrag der Vorstandschaft wurde folgende Beitragsanpas­sung vorgeschlagen:
Erhöhung des derzeitigen Monatsbeitrages für aktive Mitglie­der von 1,50 € auf 2,00 € und für passive Mitglieder von 2,00 € auf 2,50 €. Diese Erhöhung wurde gemäß § 9 der Sat­zung von der Versammlung mit überwiegender Mehrheit bei einer Enthaltung angenommen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ wurde der geschäftsführende Vorstand mehrheitlich für weitere zwei Jahre wieder gewählt:
1. Vorsitzender Peter Hinschberger, 2. Vorsitzender Jürgen Munz, Schriftführer Peter Karren, Kassenführer Jürgen Wüstner. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ gab der 1. Vorsitzende Peter Hinschberger noch einen Ausblick auf das 155-jährige Jubi­läumsfest im Jahr 2011, das mit einem Festkonzert eröffnet werden soll. In seinem Lagebericht ging der 1. Vorsitzende noch auf den Dirigentenwechsel beim großen Orchester ein. Wir werden noch gesondert berichten.

Mit dem Marsch „Wenn alle Brünnlein fließen“ wurde die Ver­sammlung beendet. Peter Karren, Schriftführer

Am Sonntag, 24.01.10 präsentierte der MV Arion ein Konzertprogramm für Kinder, das, wie sich herausstellte, aber auch den anwesenden Erwachsenen gefiel.

Zunächst eröffneten die kleinsten Musiker: Die Kinder der musikalischen Früherziehung sowie die Blockflötengruppen gaben die „Bremer Stadtmusikanten“ zum Besten. Unter der bewährten Leitung von Petra Bruxmeier-Quirin zeigten die Kinder ihr ganzes Können. So wurden Esel, Hund, Katze und Hahn von den Kindern gespielt und gesungen und dabei von den restlichen Kindern durch Blockflöten und Orffches Instrumentarium unterstützt. Hier konnten auch unsere jüngsten Querflötenschüler Lea Wadowski, Isabelle Opitz und Marie Görlinger zeigen, was sie schon können.

Nach dieser kurzweiligen Interpretation der „Bremer Stadtmusikanten“ wurde es für die jungen Musikanten des Schülerorchesters spannend. Unter der Leitung von Niklas Walker (der das Schülerorchester erst seit September führt) wurde ein reichhaltiges Programm vorgestellt.

Trumpet Voluntary komponiert von Jeremiah Clarke (wie wir an dem Tag lernten - nicht von Henry Purcell) in einer Bearbeitung von Frank Bernaerts war das Eröffnungsstück, das auch bei dem Publikum gut ankam. Mit weiteren Erklärungen wurden uns von Julia Wolfanger und Sebastian Kloster zwischen den Stücken immer wieder Wissenswertes zum Stück und zum Komponisten mitgeteilt.

Mit dem Marsch Music Box von Ray Sacks, bearbeitet von Steve Cortland, zeigten die Jungmusiker, übrigens verstärkt durch einige Jugendliche und Junggebliebenen vom großen Orchester, dass außer Trompeten auch noch andere Instrumente wie Klarinette, Saxofon und auch Glockenspiel zum Gesamtklang wesentlich beitragen.

Hinter dem Titel „Disneysongs“ verbargen sich 3 eigenständige Stücke in einer Bearbeitung von Frank Bernaerts. Da diese Titel allesamt auch gesanglich untermalt wurden, musste unser Dirigent Niklas Walker sämtliche Stücke umarrangieren, um sie der Abfolge der Strophen im Original anzupassen. Den Gesangspart übernahm hierbei Lisa Görlinger.

Can you feel the love tonight (König der Löwen) war somit der erste Titel, der dem aufmerksamen Publikum dargeboten wurde. Als weitere folgten A whole new world (Aladin) im Duett mit Sebastian Kloster, der nach eigenen Angaben aber lieber nicht mit seiner Stimme sondern an der Klarinette sein Können zeigte und als Abschluss Beauty and the beast aus dem gleichnamigen Film "Die Schöne und das Biest". Hier zeigte Julia Wolfanger in einem Solopart, dass sie neben der Moderation auch ihr Instrument mit Bravour beherrscht. In allen Stücken zeigte auch Lisa Görlinger, dass sie das Orchester nicht nur mit Keyboard und Glockenspiel sondern auch mit Ihrer Stimme tatkräftig unterstützen kann,.

Als Abschluss des Schülerorchesters folgte der Titel One moment in time von Albert Hammond & John Bettis in einer Bearbeitung von Larry Norred & Niklas Walker. Bei diesem Stück glänzte Jan Falk Horstmann mit einer Solopassage an der Trompete. Lisa Görlinger konnte bei diesem Stück alle Facetten Ihrer Stimme zeigen, was das Publikum wiederum restlos begeisterte. Alles in allem hatte sich diese junge Truppe mit ihrem Dirigenten den Beifall mehr als verdient.

Das große Orchester eröffnete seinen Part des Programms mit dem Stück Ferienjet von Hermann Kahlenbach. Dieses Stück mit seinem frischen Rhythmus machte dem Publikum richtig Lust, den Titel umzusetzen – ab in den Flieger und in den Urlaub. Auch der etwas langsamere Teil, sehr einfühlsam und dadurch sehr beeindruckend gespielt von Eva Räsch an der Trompete, erinnerte an eine Abendstimmung irgendwo im Süden am Meer, was die Sehnsucht nach Ferien nur noch verstärkte.

In der Discovery Fantasy von Jan de Haan konnte sich das hauptsächlich junge Publikum mit dem Klang der einzelnen Instrumente der verschiedenen Register vertraut machen. So kamen im Hauptthema sowie in den Variationen die Instrumente Saxofon, Tenorhorn sowie Waldhorn besonders zur Geltung. Gerade diese Instrumente werden im Schülerorchester noch schmerzlich vermisst.

Das nachfolgende Stück machte an diesem Nachmittag seinem Namen alle Ehren: Highlights from Brother Bear von Phil Collins, bearbeitet von Paul Murtha. Unser Videokünstler Frank Zimmermann hatte das Stück noch mit Videosequenzen unterlegt, was den Vortrag für das Publikum noch interessanter und spannender machte.

Als Abschluss und Höhepunkt spielte das Große Orchester gemeinsam mit dem Schülerorchester I’m a believer von Neil Diamond (arr. Paul Murtha). Dieses Stück wurde auch bekannt durch den Film „Shreck“.  Der Musikverein als Veranstalter dieses Nachmittags konnte am abschließenden Beifall feststellen, dass es den Anwesenden gut gefallen hat und hofft fürs nächste Mal, dass alle und vielleicht auch noch mehr wiederkommen, wenn es wieder heißt „Hits for Kids“ beim MV Arion in Ensheim.

Musikverein „Arion“ Ensheim feierte 150-jähriges Vereinsjubiläum

Im vergangenen Jahr feierten wir in Ensheim das 150-jährige Bestehen unseres Musikvereins. Da wir eines der ältesten Orchester im Saarland sind, ein wahrlich historisches Ereignis für unser Dorf und unsere Region. Was die Pflege und die Förderung der musisch-kulturellen Bildungsarbeit anbelangt sowie das Engagement bei dörflichen Ereignissen im Jahresreigen sehen wir uns als einen führenden, integralen Bestandteil zum Erhalt sozialer Strukturen in unserem Dorf.
So eröffneten wir unser Jubiläumsjahr mit einem Festkonzert im Januar 2006 in der Sport- und Kulturhalle. Im ersten Teil - als Auftakt zum Festkonzert - präsentierte sich unser Schülerorchester unter der Leitung von Tanja Berresheim. Anschließend wurde das große Orchester unter Leitung von Martin Heib von einem begeisterungsfähigen Publikum begrüßt. Nach dem gelungenen Einstieg „Also sprach Zarathustra“ wurden weitere gefällige Arrangements aus moderner Klassik und Popmusik intoniert.
Als offizieller Festakt fand am 02. April d. J. eine festliche Matinee im Pfarrheim statt. Unser Vorsitzender, Peter Hinschberger, konnte zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Vertreter der Ensheimer Ortsvereine sowie Herrn Detlev Rekittke, der die Grüße des Bundes Saarländischer Musikvereine überbrachte, begrüßen. Nach der Laudatio zum Festjubiläum, die unser Ehrenmitglied, Herr Hermann Hager, hielt, standen auch Ehrungen von aktiven und passiven Mitgliedern unseres Vereins auf dem Programm.
Am 03. September 2006 fand dann unser „Sommerfest rund ums Pfarrheim“ statt. Zu dieser Festveranstaltung besuchten uns unsere Musikfreunde aus Betzigau/Allgäu. Darüber hinaus konnten wir ein abwechslungsreiches Musikprogramm - quer durch verschiedene Musikrichtungen - aufstellen:
Dixieland-Band „Hot Six“, Musikverein Haustadt-Honzrath, die bayerische Blaskapelle des Musikvereins Ommersheim und das Schülerorchester unseres Musikvereins.
Ein weiteres Highlight im Festjahr am 07. Oktober 2006: eine Musical-Revue mit dem landesweit bekannten Ensemble „Show-Chor“ in der ausverkauften Sport- und Kulturhalle.
Zum Abschluss unserer Festivitäten hatten wir uns etwas ganz besonderes vorgenommen; eine Aufführung eines Märchen-Musicals unter dem Titel „Freude“ von Kurt Gäble, Text von Paul Nagler, dessen Erkenntnis am Ende des Musicals steht: „Leben bedeutet mehr als Arbeit, Geld und Maschinen“. Zusammen mit einem Projekt-
Kinderchor unserer Grundschule Ensheim (ca. 250 Kinder) unter der Leitung von Helmut Hofmann und unserem großen Orchester konnten wir dieses Märchen-Musical am 12. November 2006 darbieten. Namhafte Künstler wie die Erzählerin Bärbel Jenner (Saarl. Rundfunk) und die Vocalsolisten Eva Maria Sandschneider (Mitglied GMP-
Showchor) und Stefan Röttig vom Saarl. Staatstheater konnten verpflichtet werden.
Nur durch ein immens großes Engagement unserer Mitglieder konnten diese Jubiläumsveranstaltungen organisiert und erfolgreich durchgeführt werden. „Es war ein schwieriges, aber auch ein interessantes Jahr in unserer Vereinsgeschichte“, so unser 1. Vorsitzender, Peter Hinschberger. „Wir alle können vieles mitnehmen für die Zukunft unseres Musikvereins“, so der allgemeine Tenor.
Peter Karren, Schriftführer

 

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Wie der Manager die wahre Freude im Leben entdeckte

Projekt Kinderchor Kirkel zeigte im Saalbau das Musical „Freude“ und präsentierte weitere Musikstücke

Von einem Freude verkaufenden Geschäftsmann, der selbst die Freude am Leben verliert, erzählt die Geschichte des Musicals „Freude“. Das Stück von Kurt Gäble führte nun das Projekt Kinderchor Kirkel im Homburger Saalbau auf.

Homburg/Kirkel. Leben bedeutet mehr als Arbeit, Geld und Maschinen. Diese Erkenntnis steht am Ende des Musicals „Freude“ von Kurt Gäble, das vom Projekt-Kinderchor Kirkel im Homburger Saalbau aufgeführt wurde. Unter der musikalischen Leitung von Chorleiter Helmut Hofmann bereitete der aus annähernd 25 Kindern und Jugendlichen bestehende Chor dem begeisterten Publikum im wahrsten Sinne jede Menge Freude. Unterstützt wurden die jungen Sängerinnen und Sänger von Stefan Röttig, Bariton vom Staatstheater Saarbrücken, und der Sopranistin Sue Lehmann. Für die instrumentale Begleitung des zweigeteilten Konzertes sorgte das Blasorchester Arion Ensheim unter Leitung von Helmut Hofmann. Als Sprecherin und Moderatorin fungierte Bärbel Denner.
Bevor das moderne Märchen „Freude“ startete, stimmte die bunte Truppe des Projekt-Kinderchors die Besucher mit kleinen, aber feinen Liedern aus bekannten Musicals, wie Bernsteins „West Side Story“, Disneys Oscar gekrönter Musik aus „Mary Poppins“, der Hymne auf den Schornsteinfeger, oder dem Song „The Rose“, der vom Aufstieg und Fall der Rocksängerin Janis Choplin handelte, ein. Ob in deutscher oder englischer Sprache, mit ihrem Liedrepertoire zeigten sie, was sie alles bei Helmut Hofmann gelernt hatten.
Höhepunkt des zweiten Teils war das Musical „Freude“. Ein wohlhabender Geschäftsmann (Stefan Röttig), der von seinem Stahlbeton-Glashaus aus alle Menschen mit seinen technischen Freudedingen versorgt, verlor seine eigene Freude. Nur der Ratschlag, ein Spinnennetz auf die Seite zu schieben und aus dem Haus heraus zu kommen, konnte ihm helfen. Dabei traf der Macher auf eine alte Frau (Sue Lehmann), die ihm das wahre Leben zeigte. Auf diese Weise erlebte der Manager die Natur und die Lebensfreude neu und konnte kaum glauben, dass dies alles überhaupt nichts kostet. Daraufhin verwandelte sich die alte Frau in eine wunderschöne junge Dame und der Manager erkannte so die wahre Freude am Leben. Seinen Namen führt der 2002 gegründete Projekt-Kinderchor Kirkel nicht ohne Grund. „Wir haben in all den Jahren mehrere Projekte erarbeitet“, erklärte Marion Reugels. Als Beispiele nannte sie die Musicals „Mara und die Fledermäuse“, „Komm’ mit, ich zeige dir mein Land“ oder„Das Geheimnis der Zirkusprinzessin.“ In Vorbereitung ist die für April geplante Musical-
Aufführung „Wolfskind“.

HINTERGRUND Der Projekt-Kinderchor Kirkel wurde 2002 gegründet. Geleitet wird der derzeit aus annähernd 25 Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren bestehende Chor von Helmut Hofmann. Geprobt wird jeden Mittwoch, 16.30 bis 17.30 Uhr, im Sängerheim Kirkel. Interessierte Kinder und Jugendliche sind bei diesen Proben herzlich willkommen.  Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart, Saarbrücker Zeitung 27.01.2007
 
 
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Unser Wochenende im Zoo mit dem Musikverein Arion Ensheim

Unser wundervolles Zoowochenende fing am 15.6.06 um 14 Uhr vor dem Proberaum in Ensheim an. Mit 4 Autos wurden das Schülerorchester und ein Teil des Jugendorchesters zum Saarbrücker Zoo kutschiert. Dort angekommen wurde gleich alles ausgepackt. Die Luftmatratzen wurden in einem kleinen Häuschen inklusive Toilette untergebracht und Julias elektrische Luftpumpe  wurde äußerst beliebt. Die Luftpumpe war somit der Retter des frühen Nachmittags, da jeder zu faul war seine Luftmatratze selbst aufzublasen. Die selbstlose Julia war natürlich so sozial ihre Luftpumpe jedem zur Verfügung zu stellen. In der Zwischenzeit bauten unsere wundervollen Betreuer ihr Allerheiligstes auf: Das Bierfass, welches dann auch gleich in Betrieb genommen wurde.
Zuerst war eine Zooführung angesagt, bei der die Kleinen unserer Gruppe Schlangen um den Hals gelegt bekommen haben. Während der anschließenden Seehundfütterung blieb eine Fischinnereienschlacht unter Matthias, Sebastian, Katharina, Julia und Carolin leider nicht aus. Verloren hatte eindeutig Carolin mit zwei Fischinnereienflecken auf dem T-Shirt, gefolgt von Julia mit einem Fleck. Nach der Rückkehr erheiterten die Betreuer – zu unserer Freude - uns mit ein paar Spielen. Gegen Abend gab es leckere, gegrillte Fleischspieße, Würstchen und köstliche Salate. Satt gegessen versammelten wir uns um das Lagerfeuer und sangen gemütliche Gitarrenlieder. Als Nachtisch gab es gegrillte Mash mellows. Später beschlossen die Mitglieder des Jugendorchesters (Matthias, Sebastian, Carolin, Julia, Katharina und Eva) die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Als es schließlich dunkel war, machten wir noch eine Nachtwanderung durch den Zoo, bei der uns ein entlaufener Affe (Frank) einen riesigen Schreck einjagte… Danach gingen wir wieder zurück an unsere Übernachtungsstätte und legten uns auf unsere Luftmatratzen, doch geschlafen haben wir noch lange nicht… Die Nacht begann mit einer ausgiebigen Mash mellow – Schlacht. Nach sehr vielen sinnlos erheiternden Gesprächen, schliefen wir dann unter dem Geschnarche der Seehunde endlich ein. Nur wenige Stunden Schlaf blieben uns bis zum grausamen Erwachen: in aller Frühe wurden wir von dem hellwachen Rest aufgeweckt und sofort fotografiert. Anschließend frühstückten wir zusammen und traten nach einer erneuten Zoobesichtigung die Heimreise an.
Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende und wir danken unseren Betreuern, dass sie es so gut mit uns ausgehalten haben.

Ende

 

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